Das Zwangsversteigerungsgesetz differenziert zwischen laufenden Beträgen wiederkehrender Leistungen und rückständigen Beträgen wiederkehrender Leistungen. Die Differenzierung ist zunächst einmal für die Zuordnung zu den Rangklassen 2, 3, 4, 7 und 8 (vgl. § 10 ZVG) bedeutsam. Weiterhin ist die Differenzierung relevant für die Berücksichtigung von Ansprüchen im geringsten Gebot (§§ 45, 47, 49 ZVG), die Aufnahme von Ansprüchen in den Teilungsplan (§ 114 Abs. 2 ZVG) und die Befriedigung von Ansprüchen in der Zwangsverwaltung (§§ 155 f ZVG). Endlich spielt sie im Rahmen der §§ 2 f EGZVG eine Rolle. Die erforderliche Begriffsbestimmung enthält § 13 ZVG.

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