§ 2 Abs. 1 ZVG beinhaltet zwei voneinander unabhängige Tatbestände, die praktisch selten vorkommen (so auch Cranshaw, in: Dupré, ZVG, 1. Aufl., § 2 Rdnr. 12; Rellermeyer, in: Hintzen/Engels/Rellermeyer, ZVG, 14. Aufl., § 2 Rdnr. 3).

Die erste Alternative des § 2 Abs. 1 ZVG betrifft den Fall, dass sich das Grundstück zugleich in den Bezirken verschiedener Amtsgerichte befindet, so dass nach § 1 ZVG beide Gerichte zuständig sind. Eine solche Situation kann sich beispielsweise nach Vereinigung oder Bestandteilszuschreibung (vgl. § 890 BGB) ergeben.

Die zweite Alternative des § 2 Abs. 1 ZVG betrifft den Fall, dass mit Rücksicht auf die Grenzen der Gerichtsbezirke darüber Ungewissheit, zu welchem Bezirk das Grundstück gehört.

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