§ 2 Abs. 2 ZVG befasst sich mit der Bestimmung des zuständigen Gerichts in den Fällen gemeinsamer Immobiliarvollstreckung mehrerer Grundstücke durch Zwangsversteigerung oder Zwangsverwaltung in einem Verfahren. Die Vorschrift ist im Zusammenhang mit § 18 ZVG, wonach die Zwangsversteigerung mehrerer Grundstücke in demselben Verfahren erfolgen kann, wenn sie entweder wegen einer Forderung gegen denselben Schuldner oder wegen eines an jedem der Grundstücke bestehenden Rechts oder wegen einer Forderung, für welche die Eigentümer gesamtschuldnerisch haften, betrieben wird, zu sehen.

Aus dem Wort "kann" (vgl. § 2 Abs. 2 ZVG) ist abzuleiten, dass die Anordnung im Ermessen des Gerichts steht.

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