Handelt es sich um die Zwangsversteigerung mehrerer Grundstücke, so ist für jedes von ihnen an sich ein besonderes Verfahren erforderlich. In der Regel entspricht dies auch der Sachlage. Indessen erscheint es aus Gründen der Zweckmässigkeit, namentlich im Interesse der Verminderung der Kosten, geboten, eine Ausnahme für den Fall zuzulassen, dass die Zwangsversteigerung mehrerer Grundstücke wegen einer Forderung gegen denselben Schuldner betrieben wird. Ein gleiches Bedürfnis kann sich ergeben, wenn ein Gläubiger die Zwangsversteigerung mehrerer verschiedenen Eigentümern gehöriger Grundstücke auf Grund eines Rechtes betreibt, das an jedem dieser Grundstücke besteht, insbesondere auf Grund einer Gesamthypothek. § 18 ZVG gibt daher für die bezeichneten Fälle dem Gerichte die Befugnis, auf Antrag eines Beteiligten die Versteigerung in demselben Verfahren anzuordnen.

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